Donnerstag, 17. August 2017

Duftende Trompeten



Vor ungefähr einer Woche ging es Schlag auf Schlag: unsere Engelstrompeten wickelten sich aus und verströmen seitdem in den Abendstunden einen betörenden Duft, vor allem wenn es noch lange warm ist.

Vor zwei Jahren haben wir unseren Trompetenbaum als winzigen Zweig in einem namhaften Discounter gekauft und gedacht: probieren wir es mal... Tagelang mickerte der Steckling vor sich hin, bekam seinen wöchtenlichen Dünger nebst Zuspruch von der ganzen Famile und verlangte mindestens nach genauso viel Wasser.

In den ersten drei Monaten wuchs er von 20 cm auf etwa 50 cm heran und eine befreundete Nachbarin versprach, dass sie während unseres Urlaubs fleißig gießt und düngt.

Als wir nach 14 Tagen zurückkamen, hatte das Bäumchen seine Größe verdoppelt und trug 5 "Gurken"; die Blütenansätze sehen in der Tat aus wie Gurken, weshalb unsere Trompete im Familiensprachgebrauch auch der Gurkenbaum ist... Soweit so gut: im ersten Sommer entwickelten sich 10 Blüten, im Herbst haben wir den Baum zurückgeschnitten und in den Keller zum überwintern gebracht.

Im Sommer darauf wuchs unser Gurkenbaum auf eine stattliche Höhe von gut einem Meter heran, blühte fleißig, und bezauberte uns mit seinem Duft. Leider nicht nur uns, denn auch die Schnecken fühlten sich von ihm angezogen und fraßen riesige Löcher in die Blätter...

In diesem Sommer aber bekam der Trompetenbaum neben dem Dünger auch noch Schneckenkorn und einen großen Topf und damit wuchs er explosionsartig in die Höhe: gestern haben wir fast 2 Meter gemessen und 27 Trompeten und jede Menge "Gurken" gezählt; und in der Abendsonne zog wieder ein herrlicher Duft durch unseren und die umliegenden Gärten und wir haben schon jede Menge Anfragen nach Stecklingen im Frühjahr; ich hoffe, dass das klappt... Hat jemand von euch Erfahrung mit Stecklingen von einer Engelstrompete? Das soll wohl noch ein bisschen anders gehen als bei "normalen" Gehölzen...




Mein  Beitrag für
Ghislanas Naturdonnerstag

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Dienstag, 15. August 2017

Die rhätische Bahn


Sehr oft sind wir im Urlaub mit der Bahn von A nach B; zwar mussten wir zuvor mit dem Auto vom Heinzberg runter, haben es dann in Thusis am Parkhaus abgestellt und sind mit der Bahn dahin wo wir den Tag verbringen wollten. Natürlich haben wir immer darauf geachtet, dass wir eine ältere Bahn bekommen, denn die fuhren gemütlich durchs Tal und über die Berge, und man konnte die Fenster zum Fotografieren öffnen! Ein Aspert, den man wirklich nicht unterschätzen darf *lach


Die Rhätische Bahn fährt fast ausschließlich in Graubünden, ein kleines Stück bis nach Italien hinein und wir haben es tatsächlich geschafft in 14 Tagen fast das gesamte Streckennetz abzufahren; zwischendurch haben wir die Gegend zu Fuß erkundet, sind weiter- oder je nach Zeit wieder zurückgefahren. Hat Spaß gemacht und wir haben auf die Art und Weise einen sehr entspannten Urlaub verbracht bei dem wir nebenbei auch sehr viel gesehen haben!



Mein Beitrag für Annes Projekt

"Ich seh rot"

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Freitag, 11. August 2017

Skywatch Friday


Heute gibt es bei mir keinen aktuellen Himmel, sondern ein Stückchen Urlaubshimmel! Nach einem schwülwarmen Tag wurden für den späten Nachmittag Gewitter angekündigt. Wir standen schon auf dem Bahnsteig in der Nähe von Disentis (Graunbünden) und wollten wieder zurück ins Ferienhaus, als es sich bedenklich zuzog.


Aus dem Zugfenster heraus habe ich dann dieses Foto gemacht; ich glaube man kann sich vorstellen wie es einige Zeit später dann gekracht hat... Abenteuerlich! Aber wir haben uns ein Berggewitter gewünscht , das kennen wir hier vom platten Land ja gar nicht! Trocken aber mit Grummeln in der Luft haben wir unseren Zielbahnhof erreicht und während wir im Auto dann die letzt 4 km zu unserer Hütte hochfuhren kamen die Wolken schon immer tiefer, der Blick ins Tal war weg - war schon ein bisschen gruselig den Berg (teilweise ohne Leitplanken) hochzufahren... Aber wir sind heil und trocken oben angekommen und dann gings los; vor uns zurück das Gewiter - es hat eine Weile gedauert bis es über die Berge verschwunden war!


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Freitag ist Füllertag!


Das tolle Freitagsritual von Barbara


1. Heute wird es wohl noch Regen geben und wenn ich ehrlich bin: es stört mich nicht - unser Garten kann mal wieder eine ordentliche Bewässerung gebrauchen!

2. Ohja, einen Kontrolltermin beim Zahnarzt brauche ich auch bald wieder...

3. Vor meinem Fenster werden grad mit Krawall und Radau die Biotonnen geleert!

4. Mit dem kleinen Zeh gegen ein Möbel rennen, das tut weh. Aber sowas von...

5. Es könnte sein, dass ich heute endlich mit der Urlaubswäsche durch bin; dieses Mal habe ich mir extrem viel Zeit damit gelassen...

6. Aber es hetzt mich ja auch niemand... hahaha!

7. Was das Wochenende angeht, haben wir nichts weiter geplant und entscheiden spontan was wir so anstellen!


Ich wünsche euch allen ein 
wunderbares und hoffentlich sonnigwarmes Wochenende

Mittwoch, 9. August 2017

Wortlos... am Mittwoch





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Eigentlich...


hätte unser Urlaub noch ein paar Wochen so weitergehen können... Graubünden ist eine wunderbare Gegend in der Schweiz - und wir haben jeden einzelnen Tag aufgesaugt wie ein Schwamm! Und das bei jedem Wetter! Wir haben so etliche 4000er bestaunt, sind stundenlang bergaug, bergab gelaufen, haben auf Bergwiesen gepicknickt und dabei die Aussicht bewundert, die Füße in klaren Bergseen gekühlt - an besonders warmen Tagen waren wir auch komplett drin... Haben gesehen wie Wolken die Berge "auffressen" können und wir oberhalb der Wolken waren - beeindruckend!

Alles in allem: ein wunderbarer Urlaub, der viel zu schnell vorbeigegangen ist! Nun sind wir wieder zu Hause und ich werd so nach und nach mal zeigen was wir so alleserlebt und gesehen haben. Und... wir waren bestimmt nicht zum letzten Mal in der Schweiz - ein traumhaft schönes Land!

Das hier ist der Ausblick vom Heinzenberg (Nähe Thusis und Via Mala), auf dem wir gewohnt haben. In Oberurmein stand unser Blockhaus, in einem kleinen "Dorf" dieser urtypischen Maiensässhäuschen.  Wir haben abends oft bis zum Dunkelwerden auf der Terrasse gesessen - so lange, bis die Berge nicht mehr zu sehen waren und es langsam recht kühl wurde...